In Berlin steht die Geschichte auf der Straße: preußische Boulevards und Schlösser, Gedenkorte an die NS-Zeit, die Linie, an der einst die Mauer die Stadt teilte, und die mutige Architektur der wiedervereinten Hauptstadt. Mit AI TourMate brauchst du keine vorab gebuchte Führung. Schalte den GPS-Automatikmodus ein, geh los, und die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – auf Deutsch oder in einer der anderen 13 Sprachen.
So erzählt die App, wenn du dort ankommst: Brandenburger Tor · 0:50
In der App entsteht jede Geschichte direkt vor Ort, deshalb klingt jede ein wenig anders. Dies ist ein vorab erstelltes Beispiel mit derselben Stimme, die auch die App verwendet.
Stell dich in die Mitte des Pariser Platzes und schau hinauf zum Gespann auf dem Tor. Das ist Johann Gottfried Schadows Quadriga: Die Siegesgöttin lenkt vier Pferde und blickt nach Osten. Carl Gotthard Langhans baute das Tor von 1788 bis 1791 nach dem Vorbild des Tores zur Athener Akropolis, und die breite Mitteldurchfahrt war einst dem Königshaus vorbehalten. 1806 ließ Napoleon die Quadriga nach Paris bringen. Nach ihrer Rückkehr 1814 gab Karl Friedrich Schinkel der Göttin einen neuen Stab mit Eisernem Kreuz und preußischem Adler. Ab 1961 verlief die Mauer direkt westlich von hier, das Tor war versperrt. Geh jetzt durch die mittlere Durchfahrt und such drüben die doppelte Pflastersteinreihe im Boden: Dort stand die Mauer.
AI TourMate findet seine Geschichten in OpenStreetMap. Innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin sind das mehr als 11.000 Orte mit Namen, zum Beispiel:
Quelle: © OpenStreetMap-Mitwirkende, gezählt am 8. Oktober 2026.
Vom Sitz des Bundestags durch das Herz der alten preußischen Hauptstadt bis zum Alexanderplatz, vorbei an Orten, die an die NS-Zeit und den Kalten Krieg erinnern. Die App erzählt dir unterwegs – und auch in den Seitenstraßen geht es mit den Geschichten weiter.
5,5 km · etwa 75 Min. zu Fuß · 8 Stationen
Tippe auf eine Markierung oder eine Kachel, um den Ort zu sehen.
In der App ist jeder dieser Orte eine 2–3-minütige Geschichte, die startet, sobald du ankommst – die erste ist gratis.
Das nach Plänen von Paul Wallot 1894 vollendete Gebäude brannte 1933 im Plenarsaal aus und wurde bei den Kämpfen 1945 schwer beschädigt. Nach der Wiedervereinigung baute Norman Foster es mit einer gläsernen Kuppel um, und seit 1999 tagt hier der Deutsche Bundestag.

Das Tor entstand 1788 bis 1791 nach Plänen von Carl Gotthard Langhans; obenauf steht die Quadriga von Johann Gottfried Schadow, die Napoleon 1806 nach Paris bringen ließ. Zur Zeit der Teilung lag es im abgeriegelten Grenzgebiet, seit 1989 ist es das Symbol der deutschen Wiedervereinigung.

Das von Peter Eisenman entworfene und 2005 eröffnete Denkmal besteht aus 2.711 unterschiedlich hohen Betonstelen auf einem leicht gewellten Feld. Der Ort der Information darunter erzählt die Geschichten einzelner Opfer und ihrer Familien.

Zwischen 1933 und 1945 befanden sich hier die Zentralen der Gestapo, der SS-Führung und später des Reichssicherheitshauptamts. Ein 2010 eröffnetes Dokumentationszentrum zeigt die Verbrechen, die hier geplant wurden, und am Rand des Geländes steht noch ein Stück der Berliner Mauer.

Der bekannteste Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin war Ausländern und Angehörigen der Alliierten vorbehalten. Im Oktober 1961 standen sich hier amerikanische und sowjetische Panzer gegenüber – einer der angespanntesten Momente des Kalten Krieges. Heute erinnert ein Nachbau des Kontrollhäuschens an den Ort.

Viele halten ihn für Berlins schönsten Platz: Er wird vom Französischen und vom Deutschen Dom gerahmt, dazwischen steht Karl Friedrich Schinkels Konzerthaus, 1821 als Schauspielhaus eröffnet. Der Französische Dom wurde für die Hugenotten gebaut, die in Brandenburg Zuflucht gefunden hatten.

Im Norden der Spreeinsel stehen fünf große Museen, die zwischen 1830 und 1930 entstanden; gemeinsam gehören sie zum UNESCO-Welterbe. Der berühmteste Schatz ist die Büste der Nofretete im Neuen Museum.

Die evangelische Kuppelkirche wurde 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff vollendet, an der Stelle früherer Hofkirchen der Hohenzollern. In der Gruft ruhen Angehörige der preußischen Königsfamilie, und vom Umgang rund um die Kuppel blickt man über die Stadt.

Die DDR baute den Turm zwischen 1965 und 1969; mit 368 Metern ist er das höchste Bauwerk Deutschlands. Scheint die Sonne auf die Stahlkugel, erscheint darauf ein leuchtendes Kreuz – die Berliner nannten es „Rache des Papstes“.

Der rund 1,3 Kilometer lange Abschnitt an der Spree ist das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer. 1990 bemalten ihn Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, darunter Dmitri Vrubel mit seinem berühmten „Bruderkuss“ zwischen Breschnew und Honecker.

An der Bernauer Straße verlief die Grenze direkt an den Hausfassaden, und 1961 flohen Bewohner, indem sie aus ihren Fenstern nach West-Berlin sprangen. Die Gedenkstätte bewahrt ein Mauerstück mit Todesstreifen und Wachturm, und von einer Aussichtsplattform sieht man, wie die Grenzanlagen funktionierten.

Berlins größtes Schloss entstand ab den 1690er-Jahren als Sommersitz für Sophie Charlotte, deren Mann, Kurfürst Friedrich III., später der erste König in Preußen wurde. Nach ihrem Tod 1705 wurden Schloss und Ort nach ihr benannt; dahinter erstreckt sich ein großer Barockgarten.
Potsdam mit Schloss Sanssouci und seinen Parks ist in weniger als einer Stunde erreichbar, und die Fließe des Spreewalds laden zu einem ruhigen Ausflugstag ein. Die App funktioniert auch dort, und auf einem Roadtrip erzählt sie dir von den Orten, an denen du vorbeifährst, wenn du den GPS-Automatikmodus vor der Fahrt einschaltest.
Mehr über RoadtripsJa. AI TourMate erzählt dir Berlin auf Deutsch – die App spricht 14 Sprachen, darunter auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Japanisch und Chinesisch. In einer Gruppe kann jeder auf dem eigenen Handy in seiner eigenen Sprache zuhören.
Nein. Die App erzählt dir die Geschichte der Orte um dich herum, während du gehst. Für die Museen der Museumsinsel und andere Stätten mit Eintritt brauchst du weiterhin ein Ticket der jeweiligen Stätte, und für einen Besuch der Reichstagskuppel ist eine vorherige Anmeldung nötig.
Die App verfolgt deinen Standort per GPS, deshalb funktioniert sie am besten im Freien – rund um die Sehenswürdigkeiten und in den Straßen. In großen Gebäuden kann GPS ungenau sein.
Die App ist kostenlos, und deine erste Geschichte ist gratis. Danach zahlst du nur für das, was du anhörst, mit Credit-Paketen – ohne Abo.